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Unser Stollen

 

In unserer “Weihnachtssaison” vom 1. Oktober bis 31. Dezember fertigen wir verschiedene Lebkuchen, leckeren Baumkuchen, sowie die Spezialität Sachsens, den Christstollen.

 

Historisches zum Dresdner Christstollen

 

Das Backen von Christstollen ist in Dresden eine sehr alte Tradition die die Historiker bis um das Jahr 1400 zurückverfolgen. Im Jahr 1474 taucht der Stollen das erste Mal auf einer Rechnung des christlichen Bartolomäi-Hospitals auf. Er wurde als Fastengebäck lediglich aus Hafer, Mehl und Wasser hergestellt. Die damaligen katholischen Dogmen erlaubten keine Verwendung von Milch und Butter und so war der Striezel - wie er auch genannt wurde - ein recht fades Gebäck.

 

 

Kurfürst Ernst von Sachsen und sein Bruder Albrecht wandten sich deshalb mit der Bitte an den Papst, dieses „Butterverbot" außer Kraft zu setzen. Sie hatten Erfolg. Der Heilige Vater schickte ein als "Butterbrief" bekanntes Schreiben, daß mit gutem Gewissen und Gottes Segen auch Milch und Butter für den Stollen verwendet werden könne, wenn dabei ein angemessenes Bußgeld entrichtet würde.

 

Die jetzigen Qualität hat sich erst in diesem Jahrhundert durchgesetzt - dank steigenden Wohlstands und der Verarbeitung edler Rohstoffe aus aller Welt.

 

Die Zutaten

 

Mehrere Jahrhunderte wurden nur Mehl, Hafer und Wasser für die Herstellung verwendet, so war der damalige „Stritzel“ ohne Fettgehalt tatsächlich nur als Fastengebäck zu verwenden.

 

In unserem Jahrhundert hat sich der Christstollen in seiner jetzigen Qualität mit dem steigenden Wohlstand entwickelt. Er erreicht seinen Stand nicht zuletzt durch die Verarbeitung edler, hochwertiger Rohstoffe. So finden sich beispielsweise Weizenmehl, Zucker, süße und bittere Mandeln, Vollmilchpuler, Salz, Sultaninen, Zitronat, Orangeat, Zitronenschalenpaste, Butterfett, Butter, Hefe und Wasser im Stollen. Dekoriert wird mit Butter, Zucker und Puderzucker.

 

Für den Christstollen gibt es ein Grundrezept, jedoch hat jeder Bäckermeister sein geheimnisvolles Rezept. Auserlesene Zutaten aus fernen Ländern verschmelzen hier zu einem meisterhaften Backwerk.

 

Für Genießer

 

Bei der Auswahl des Stollens sollte ein Stückgewicht von 2 kg bevorzugt werden. Nur so ist gewährleistet, daß der Stollen sein volles Aroma entwickelt, ohne trocken zu werden. Bei kleineren Stollen ist bereits der Backverlust größer, es leidet die dauerhafte Feuchte darunter.Feiner Christstollen sollte vor dem Verbrauch wenigstens 2 - 4 Wochen in der Originalverpackung bei kühler Temperatur und hoher Luftfeuchte (Keller ohne Heizanlagen) abgelagert werden. Während dieser Lagerzeit durchziehen die Geschmacksstoffe der Stollenfrüchte den Stollen und verteilen sich gleichmäßig über das ganze Gebäck.